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Sonderreise: Hadramaut & Soqotra 

18tägige Sonderreise von Sana’a durch das Wadi Hadramaut nach Mukalla, anschließend volle 7 Tage Aufenthalt auf der Insel Soqotra

•  Übernachtung in der Sandwüste Rub al-Khali
•  Besuch der Wadis Do'an und Hadramaut
•  sieben Tage zur Erkundung der einzigartigen Flora und Fauna auf der abgeschiedenen Insel Soqotra
•  immer wieder kleinere Wanderungen

Termin und Preis:

wegen der Sicherheitslage im Hadramaut evtl. erst ab 2010 wieder

EZ/EZelt-Zuschlag:  EUR 190
Rail&Fly (Zug zum Flug und zurück):  EUR 75

Leistungen:
Linienflüge Frankfurt-Sana'a-Frankfurt und Mukalla-Soqotra-Sana'a mit Yemenia, alle Transfers, Rundreise im Geländewagen, Vollpension auf Soqotra, ansonsten Halbpension, ca. 8 Hotel-/Funduq-Übernachtungen (in der Regel Doppelzimmer, in wenigen Fällen Mehrbettzimmer), ca. 8 Zeltübernachtungen, Eintritte, deutschsprachige lokale Reisebegleitung

Nicht enthalten:
Visagebühren, Trinkgelder, nicht genannte Mahlzeiten und Getränke, Unvorhergesehenes

Teilnehmer:
min. 6 - max. 12 Personen

Tourverlauf:

1. Tag
Anreise
Der Flug bringt uns von Frankfurt nach Sana'a, der Hauptstadt des Jemen (Zwischenlandungen vorbehalten). Transfer zum Hotel in einem renovierten Altstadthaus.

2. Tag
Sana'a
Besichtigung des Nationalmuseums, der Altstadt und des traditionellen Souqs mit alten Lagergebäuden des Rosinen- und Kaffeehandels, einer kamelbetriebenen Sesammühle und natürlich dem Silber-, Dolch-, Gewürz- und Heilmittelmarkt. Die bis zu neun Stockwerke hohen, aus Naturstein und Lehmziegeln erbauten Bürgerhäuser mit ihren Kalkdekorationen und bunten Oberlichtern schaffen zusammen mit zahlreichen Moscheen ein Bild wie aus Tausendundeiner Nacht.

Sana'a   Kinder im Bergjemen

3.-5. Tag
Marib und die Rub al-Khali

Wir fahren in Richtung Osten und die Landschaft wird zunehmend wüstenartiger. Am Nachmittag treffen wir in Marib, der alten Hauptstadt des legendären Königreiches Saba, ein. Wir besichtigen die Lehmhäuser Alt-Maribs sowie die Ruinen des über 2000 Jahre alten Dammes und den neuen Damm. Diesen Bauwerken verdankt Marib in der Vergangenheit wie auch heute sein fruchtbares Umland.
Am nächsten Vormittag besuchen wir noch die Ausgrabungen zweier Tempel, bevor wir zur Durchquerung der Sandwüste Ramlat as-Sabatayn - einem Ausläufer der Rub al-Khali - in Begleitung eines lokalen Beduinen starten. Die Nacht verbringen wir inmitten der Wüste.
Wir erreichen das Wadi Hadramaut und besuchen Shibam, das von der UNESCO zum Bestandteil des Weltkulturerbes erklärt wurde. Seine bis zu 9 Etagen hohen Hochhäuser aus Stampflehm ragen wie Wolkenkratzer in den Himmel. Am späten Nachmittag unternehmen wir eine kleine Wanderung auf den Hausberg von Shibam, so dass wir hier den Sonnenuntergang mit Blick auf die Stadt und das Wadi erleben können. Übernachtung in Sayun, dem Hauptort des Hadramaut.

6.-7. Tag
Wadi Hadramaut und Wadi Do'an
Wir besichtigen Sayun mit seinem weißen Sultanspalast und Tarim, die Kaufmannsstadt und mit mehr als 354 Moscheen Zentrum des islamischen Glaubens im Hadramaut. Nach einem Besuch eines der traditionellen Kaufmannshäuser, in dessen Inneren sich das Licht in bunten Glasfenstern bricht, geht es zurück nach Sayun.
Am nächsten Morgen halten wir bei Mashad Ali, einem bekannten Pilgerort. Im Inneren der Moschee befindet sich das Grab des Ibn Hassan aus dem Jahre 1591. In Al-Hajjarain, pittoresk am Fuße der Felsabbruchkante gelegen, unternehmen wir einen kleinejn Rundgang. Wir erreichen das grüne und malerische Wadi Do'an und machen einen Stopp am bunten Bokschan Palast. Die Frauen tragen hier die hohen spitzen Strohhüte, wie sie im Osten des Jemen üblich sind. Übernachtung in einem kleinen, landestypischen Funduq.

8.-9. Tag
Bir Ali und Mukalla 

Am Morgen überqueren wir die in ihrer kargen Schönheit beeindruckende Hochebene des Djol. Am Meer angelangt geht es entlang der Küstenstraße in Richtung Bir Ali. Unterwegs haben wir die Möglichkeit einen der Vulkane zu besteigen, wo uns ein traumhafter Panoramablick erwartet. Am Nachmittag Besichtigung der Ruinen des antiken Weihrauchhafens Qana, ganz in der Nähe des Strandes, an dem wir die Nacht verbringen.
Am folgenden Tag geht es nach Mukalla, der “weißen Stadt” am Meer, wo wir den Nachmittag in der Altstadt verbringen.

10. Tag
Flug nach Hadibu/Soqotra

Ein Inlandsflug bringt uns in den Süden auf die im Indischen Ozean gelegene Insel Soqotra. Je nach Ankunftszeit kurze Besichtigung der kleinen, aber lebhaften Inselhauptstadt Hadibu. Am Nachmittag geht es in entlang der Küste nach Westen mit dem Ziel Qalansiya. Der Weg dorthin eröffnet uns teilweise atemberaubende Blicke auf die weiße Lagune und türkisblaues Wasser. Am einsamen Strand von Qalansiya schlagen wir unsere Zelte auf und haben noch genügend Zeit für ein Bad.

11. Tag
Qalansiya - Ayhaft
Am Vormittag Bootsausflug mit einem Fischerboot von Qalansiya nach Ras Shohab mit der Möglichkeit zum Schnorcheln und Schwimmen. Hier gibt es eine Kolonie von seltenen Mönchsrobben sowie Kormorane und viele Stelz- und Wasservögel zu beobachten. Mit etwas Glück sehen wir auch Delphine.
Am Nachmittag Weiterfahrt zum Wadi Ayhaft, einem Naturparadies mit vielen endemischen Pflanzen, das im zentralen Bergland liegt. Hier im Inselinneren entdecken wir die ersten Flaschenbäume (Adenium socotranum) und Gurkenbäume (Dendrosicyos socotrana) sowie verschiedene Arten von Weihrauchbäumen (Ladanum).

Soqotra. Berghang im Norden   Soqotra. Blüten des Flaschenbaums   Soqotra. Drachenblutbaum (Dracaena cinnibari)

12. Tag
Ayhaft - Deksum 
Am Morgen wandern wir ein Stück das Wadi Ayhaft abwärts, um die Pflanzenwelt noch einmal in Ruhe zu betrachten. Danach geht es ins Inselinnere zu einer Hochebene (auf ca. 700m Höhe), in deren Mitte sich der Canon von Deksum befindet. Vielerorts erblickt man hier die Drachenblutbäume (Dracaena cinnabari), das Wahrzeichen der Insel. Im 300m tiefer gelegenen Canon haben wir Gelegenheit zu einem Bad in kleinen Süßwasserpools.
Am Nachmittag wandern wir den Canyon wieder hinauf und schlagen unser Camp an dessen Rand auf.

13. Tag
Deksum - Di Hamri
Nach dem Frühstück fahren wir weiter zur Südküste in Richtung Nawjad - Heimat der sogenannten weißen Geisterkrabben, die ebenfalls endemisch sind. Nach einem Bad im Meer besuchen wir die Höhle von Di Gubb, die zwar eigentlich nur ein großer Felsüberhang, aber trotzdem imposant ist.
Über eine Piste durch ein landschaftlich abwechslungsreiches Wadi geht es zurück nach Norden. Tagesziel ist die Landspitze von Di Hamri, die schöne Gelegenheiten zum Schnorcheln bietet.

14. Tag
Homhil
Wir fahren wieder ins Inselinnere zum auf einer Hochebene gelegenen Schutzgebiet für Drachenblutbäume bei Homhil. Unzählige Drachenblutbäume ragen hier in den Himmel, es gibt aber auch viele Gurken- und Flaschenbäume zu entdecken. Am Nachmittag unternehmen wir eine kleine Wanderung in der Umgebung zu Weihrauchbäumen, die so groß und dicht sind, dass sie schon fast einen kleinen Wald bilden.

15. Tag
Ar-Herr
Von Homhil führt uns eine gut einstündige Wanderung mit atemberaubenden Blicken auf die Küste hinunter zum Meer. Am Ende der Wanderung erwarten uns die Fahrzeuge und bringen uns nach Ar-Herr, wo sich fast 100m hohe Sanddünen aus feinem, weißen Korallensand befinden. In der Nähe eines hier ins Meer mündenden Süßwasser-Baches schlagen wir unser Nachlager auf.

Soqotra. Gurkenbaum (Dendrosicyos socotrana)   Soqotra. Flaschenbaum (Adenium socotranum) 

16. Tag
Ar-Herr - Hadibu 
Am Vormittag bringt uns eine Wanderung zur nahe der Küste gelegenen und noch kaum erschlossenen Tropfsteinhohle Hook. In Begleitung eines örtlichen Führers werden wir ein Stück ins Innere der Höhle wandern (Taschenlampen erforderlich).
Nach dem Mittagspicknick - und vielleicht nochmals einem Bad im Meer - treten wir unsere Rückreise nach Hadibu an, wo wir im Laufe des Nachmittags eintreffen werden. Am frühen Abend besteht die Möglichkeit zu einem individuellen Souqbummel.

17.-18. Tag
Rückreise
Am Morgen Fahrt zum Flughafen und Flug nach Sana'a. Am Nachmittag bleibt evtl. noch etwas Zeit für einen Bummel durch den Souq. Anschließend Abschiedsessen und Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Deutschland. Ankunft am Morgen des 18. Tages.

Programmänderungen vorbehalten!

Veranstalter:
Bedu Expeditionen

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