Argentinien & Chile: Tierras del
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Diese ausgewogene und vielfältige Reise kombiniert geschickt die Highlights Argentiniens und
Chiles und ist mittlerweile eine unserer beliebtesten Rundreisen in Südamerika. Ausgehend von
der aufregenden Metropole Buenos Aires gelangen Sie zunächst zur namhaften Weinbauregion
von Mendoza, wo Sie einige der großen Weingüter kennen lernen und bei vielen Begegnungen
mit Einheimischen auch Einblicke in das ländliche Leben der Argentinos bekommen. Vorbei an
den höchsten Gipfeln der Anden geht es über Santiago de Chile tief in den Süden nach Patagonien
in das Trekkingparadies Torres del Paine und zum gigantischen Gletscherbruch des Perito Moreno.
Dem Gaucho-Mythos auf der Spur sind Sie dann auf einer der typischen Estancias inmitten der
riesigen Weideflächen der Provinz Entre Ríos, bevor Sie in den Sumpfgebieten von Iberá eine
unglaubliche Anhäufung von Vogelarten, Kaimanen, Wasserschweinen und vielen
anderen Tieren
beobachten können. Den krönenden Abschluss dieser großartigen Reise bilden schließlich die im
tropischen Regenwald gelegenen tosenden Wasserfälle von Iguazú.
Termine & Preise:
18.11.11-11.12.11 EUR 4950
16.12.11-08.01.12 EUR 5040
20.01.12-12.02.12 EUR 5190
17.02.12-11.03.12 EUR 5190
02.03.12-25.03.12 EUR 5190
EZ-Zuschlag:
EUR 620
Leistungen:
Linienflüge mit Iberia, alle Inlandsflüge wie im Programm
ausgeschrieben, Überlandfahrten überwiegend im privaten Kleinbus
(Buenos Aires – Mendoza im First Class Schlafbus), Übernachtungen in
Mittelklassehotels mit täglichem Frühstück, in San Carlos in
Privatunterkünften der Partnerkooperative, 7 Tage Halbpension
(Reisetage 3,4,6,11,14, 16 und 20), 4 Tage Vollpension (Reisetage
7,17,18 und 19), wechselnde, deutschsprachige Reiseleitung,
Eintrittsgelder für die im Programm vorgesehenen Besichtigungen, Show
und Nationalparks, aktuelles Reisebuch zu Argentinien und Infobroschüre
Reise- und Mitnahmeempfehlungen
Nicht enthalten:
Ausreisesteuer von derzeit ca. 25 USD sowie die lokalen
Flughafensteuern von ca. 15 USD Teilnehmer:
min. 8, max 12
Sonstiges:
Impfbestimmungen: keine Impfungen vorgeschrieben, Hepatitis A und
Gelbfieberimpfung empfohlen
Anforderungen: normale Grundfitness; für die Wanderung normale
Kondition (Gehzeit ca. 6 Std. / Tag)
Ideale Reisezeit: Oktober – April
Visum/Pass: keine Visumpflicht; Reisepass mind. 6 Monate gültig
Tourverlauf:
1. Tag
Freitag: Flug nach Buenos Aires
Am Abend starten die meisten Zubringerflüge ab Deutschland. In Madrid müssen wir nur das
Flugzeug wechseln und fliegen gegen Mitternacht in einem ca. 12-stündigen Nachtflug nach
Argentinien (weitere Infos siehe Leistungen).
2. Tag
Samstag : Buenos Aires (F/-/-)
Ankunft am Morgen in Buenos Aires. Wir werden am Flughafen von der Reiseleitung empfangen
und zu unserem Hotel im Zentrum von Buenos Aires gebracht. Hier können wir uns erst mal ein
wenig ausruhen und frisch machen.
Nach der Möglichkeit zum gemeinsamen Mittagessen (nicht im Preis enthalten) in einem der nahe
gelegenen Restaurants werden wir uns bei einem anschließenden Stadtbummel mit dem Zentrum
der 13 Mio. Metropole vertraut machen. Der Abend steht zur freien Verfügung.
(Hinweis: Sofern der Hotel Check In erst ab Mittag möglich ist, kann der Stadtbummel am
Vormittag stattfinden).
3. Tag
Sonntag: Buenos Aires (F/-/A)
Der verkehrsarme Sonntag erlaubt es uns, die Stadt aus einer besonderen Perspektive bei einer
entspannten Radtour kennen zu lernen. Wir besuchen zuerst Puerto Madero und danach das südlich
gelegene Hafen-Stadtviertel "La Boca", eines der ältesten, aber auch ärmsten der Stadt. Die bunten
Blechhäuser bilden eine fotogene Kulisse für einen kleinen Kunst- und Handwerksmarkt, den wir
gleichfalls kennen lernen werden. Von La Boca aus geht es in die Altstadt von San
Telmo, der Wiege des Tangos, mit ihren Antiquitäten- und Raritätenmarkt. Auf der Plaza Dorrego sind stets Tanzpaare zu bestaunen, die hier den Tango
mit aller Leidenschaft öffentlich zelebrieren.
Die Radtourtour wird von der auf Rad-Touren in Buenos Aires spezialisierten Agentur Bike Tour
durchgeführt. Die Räder sind mit Helmen ausgestattet und die Strecke ist so geplant, dass Sie
durch verkehrsärmere, sichere Stadtteile führt. Diese Tour kann problemlos von jedem gemacht
werden, der über eine normale Grundkondition verfügt. Weitere Infos zur Bike Tour siehe
www.biketours.com.ar.
Natürlich wollen wir Buenos Aires nicht verlassen ohne noch eine der berühmten Tango Shows
kennen zu lernen. Am späteren Abend besuchen wir deshalb gemeinsam eine der typischen,
renommierten Tango-Shows; z.B. die Show im El Querandí (www.querandi.com.ar).
4. Tag
Montag: Buenos Aires und El Tigre (F/M/-)
Der Vormittag steht für eigene Unternehmungen zur Verfügung. Unser Reiseleiter steht mit Tipps
zur Seite oder hilft bei der spontanen Organisation. Buenos Aires ist gerade auch durch den
starken Kurs des Euro ein Shopping – Paradies. Die Einkäufe können auch im Hotel bis zu
Rückkehr am 15. Tag deponiert werden.
Mittags fahren wir ins weit verzweigte Tigre Delta, einem beliebten Ausflugsziel der Porteños, wie
die Bürger von Buenos Aires genannt werden. Wir unternehmen eine Bootsfahrt und lernen bei
einem Rundgang die Besonderheiten der dortigen Tier- und Pflanzenwelt kennen. Danach stärken
wir uns bei einem Mittagessen im Herzen des Tigre Deltas.
Gegen 20:00 werden wir dann mit dem argentinischen Verkehrsmittel Nr.1, einem komfortablen
First Class-Schlafbus nach Mendoza fahren. Die Rückenlehnen der Sitze können tief in die
Horizontale gestellt werden. Diese Fahrt findet ohne Reiseleitung statt.
(Hinweis: Der Ausflug ins Tigre Delta kann vereinzelt bereits am späten Vormittag starten.)
5. Tag
Dienstag: Mendoza (F/-/-)
Am Vormittag treffen wir in Mendoza ein. Unsere
Reiseleitung empfängt uns am Busbahnhof und bringt uns
anschließend zu unserem Hotel im Stadtzentrum.
Nachdem wir uns im Hotel etwas frisch machen konnten,
unternehmen wir eine erste Besichtigung dieser
sympathischen Stadt am Rand der Anden.
Dabei lernen wir auch das Sozialprojekt Flor y Campo
der beherzten Doña Coca kennen, das vielen Kindern
und Jugendlichen eine neue Lebensperspektive
ermöglicht.
Der Rest des Tages steht dann ganz im Zeichen des argentinischen Weins! Die Provinz Mendoza
zählt zu den bedeutendsten Weinanbaugebieten der Welt. Am Fuße der ganzjährig
schneebedeckten Anden gedeihen hier exzellente Weine. Im Vorort Maipu werden wir bei einer
Führung ein bis zwei der bedeutendsten Winzerbetriebe kennen lernen. Am Abend gibt es dann
natürlich in den diversen Lokalen Mendozas noch weitere Gelegenheiten die exquisiten Weine
dieser Region zu genießen.
6. Tag
Mittwoch: Provinz Mendoza – San Carlos/ La Consulta (F/-/A)
Entlang der Andenkette geht es auf der berühmten Ruta 40 zum ca. 100 km südlich von Mendoza
gelegenen Örtchen San Carlos. Bei Ugarteche verlassen wir die Ruta 40 und fahren weiter durch
das herrliche Vorandengebiet der Tupungato-Region, wo wir immer wieder kleinere Stops machen
können.
Gegen Abend erreichen wir dann unsere Partnerkooperative Caminos de Altamira und beziehen
Quartier bei in einheimischen Unterkünften bei Mitgliedern der Kooperative. (Hinweis: In den
Unterkünften teilen sich i.d.R. mehrere Teilnehmer ein Bad.)
In dieser Organisation haben sich kleinere Betriebe (wie z.B.
Winzer, Obstbauern und Kunsthandwerker) zusammengeschlossen, um gemeinsam ihre regionale Kultur zu pflegen und
dem Besucher die Möglichkeit zu geben, diese auf eine
authentische und unverfälschte und sehr persönliche Art
kennen zu lernen. Internationale Anerkennung erfuhren die
Bemühungen der Organisation auch durch die Verleihung
des renommierten TODO!-Preises für sozialverantwortlichen
Tourismus, der jährlich durch den Studienkreis für Tourismus
und Entwicklung vergeben wird (Informationen finden Sie
auch im Internet unter www.todo-contest.org/preistraeger/caminos01.html
Am Abend erwarten uns einige Mitglieder der Organisation Caminos de Altamira zu einer Fiesta
Folclórica.
7. Tag
Donnerstag: Caminos de Altamira / La Consulta (F/M/A)
Im unweit gelegenen Örtchen La Consulta treffen wir
wieder auf unsere Freunde von Caminos de Altamira.
Wir erleben einen bunten Tag, der uns bei vielen
Begegnungen mit der Bevölkerung tiefere Einblicke in
das Alltagsleben Argentiniens erlaubt. Mit Zulquis
(Pferdekutschen) oder alternativ auch mit Fahrrädern
fahren wir gemütlich zu einigen der jeweils nur wenige Kilometer entfernt liegenden Mitgliedsbetrieben.
Wir besuchen z.B. Kunsthandwerker, kleine
Winzerbetriebe, eine Obstplantage und ein Institut zur
Agrarforschung. Dazwischen gibt es immer wieder die
Möglichkeit bei einer kleinen „Heckenwirtschaft“ den Wein und andere kulinarische
Köstlichkeiten der Region zu genießen. Am Abend laden uns die Amigos von Altamira dann zu
einem Grillessen bei einem kleinen Wirtshaus ein.
8. Tag
Freitag: Über die Anden nach Santiago de Chile (F/-/-)
Von San Carlos nach Santiago de Chile sind es nur 100 km
Luftlinie - dazwischen liegen jedoch die höchsten Gipfeln
des Andenhauptkamms.
Auf einer spektakulären Route durchqueren wir die
Andenkette, vorbei am Aconcagua, dem mit 6.970m
höchsten Berge der südlichen Erdhalbkugel, um am Abend die chilenische Hauptstadt zu erreichen. Die Fahrt hält bei
dem meist herrlichen Wetter fantastische Ausblicke auf das
grandiose Panorama der Anden bereit. Auf 3.165 m
passieren wir dabei den Grenzpass Los Libertadores.
9. Tag
Samstag: Santiago de Chile – Punta Arenas (F/-/-)
Je nach Abflugzeit nach Punta Arenas verbringen wir noch etwas Zeit in der chilenischen
Hauptstadt. Der Flug zur südlichsten Stadt Chiles dauert ca. 4 Std. In Punta Arenas erwartet uns
dann unsere Reiseleitung im chilenischen Patagonien.
10. Tag
Sonntag: Puerto Natales (F/-/-)
Wir unternehmen in Punta Arenas eine Stadtbesichtigung mit Besuch des interessanten Museo
Salesiano, das anhand zahlreicher Ausstellungsstücke Natur, Geschichte und Kultur
Südpatagoniens dokumentiert. Im Kleinbus geht es anschließend durch die spektakuläre
Landschaft Patagoniens nach Puerto Natales. Auf dem Weg machen wir Halt bei der Pinguin
Kolonie Seno Otway. Hier tummeln sich im patagonischen Sommer Tausende der lustigen Tiere.
Übernachten werden wir in dem patagonischen Städtchen Puerto Natales, dem Tor zum
Nationalpark Torres del Paine.
11. Tag
Montag: Schiffsfahrt in den Nationalpark Torres del Paine (F/M/-)
Ein weiteres großartiges Erlebnis steht bevor. Gegen
07:30 Uhr schiffen wir am Hafen von Puerto
Natales auf ein ca. 40 Passagiere fassendes Schiff
ein, mit dem wir umrahmt von der rauen Schönheit
der patagonischen Landschaft durch den Fjord der
Letzten Hoffnung (Ultima Esperanza) in Richtung
des Torres del Paine Nationalparks aufbrechen.
Nach ca. 3-stündiger Fahrt erreichen wir den
Serrano Gletscher im National Park Bernardo
O´Higgins. Hier unternehmen wir einen kurzen
Landgang mit Wanderung zur Gletscherzunge.
Anschließend werden wir in der Nähe eines
Einsiedlerhofs zu Mittag essen. Mit einem
schnelleren Motor- Schlauchboot setzen wir dann die Fahrt fort.
Vom Fjord Ultima Esperanza geht es nun ca. 20 km nördlich den Rio
Serrano hinauf. Nach ca. einer Stunde tauchen erstmals die Türme des
Torres del Paine am Horizont auf. Gegen 16:30 Uhr erreichen wir nach
der einmaligen Exkursion den Eingang des Nationalparks Torres del
Paine.
Wir übernachten in einer gemütlichen Hostería im Nationalpark.
(Hinweis: Die Durchführbarkeit der Fahrt in den Nationalpark mit dem
Schiff und Schlauchboot hängt von Wasserstand und Wetterlage ab. Evtl.
erfolgt die Fahrt bei ungünstigen Verhältnissen auf dem Landweg).
12. Tag
Dienstag: Torres del Paine, Chile (F/-/-)
Das unbewohnte Naturschutzgebiet liegt am äußersten Ende
der Andenkette. Mit seinen Gletschern, Seen, der typischen
Patagonien-Vegetation und der bizarren Bergformationen gehört der Park zu den großartigsten Trekking-Gebieten
dieser Welt.
Heute steht eine Trekkingtour zur bekannten „Base las
Torres“ auf dem Programm, dies ist eine der besonderen
Trekkingrouten im Park. Hier stehen wir nach der
Wanderung direkt an der Lagune zu Füßen der
majestätischen Felsspitzen. Die reine Gehzeit beträgt ca. 6
Std. und wir erreichen Höhen von max. 850m. Die Temperaturen bewegen sich tagsüber um ca.
10 – 15 Grad.
Achtung: Informationen zur Wanderung
Im unteren Bereich gut ausgebaute Wanderwege; im oberen Bereich (letzter Wanderabschnitt vor Erreichen
des Aussichtspunkges Base las Torres) geht es ca. 45-60 Minuten durch eine Felsmoräne (teils steil)
bergaufwärts. Feste Schuhe sind hier besonders wichtig.
Auf ca. ¾ des Weges zum Endpunkt der Wanderung (vor Erreichen der Felsmoräne) gibt es ein einfaches
Refugio am Weg (eine Hütte in der auch Lebensmittel angeboten werden), hier können müde Wanderer ggf.
auch auf die Rückkehr der Gruppe warten. Da die Tour den gleichen Weg zurück geht wie auf dem Hinweg
kann die Wanderung auch unterbrochen werden.
Wanderstrecke: Ca. 12km; Höhenunterschied ca. 700m
Aufgrund unvorhergesehener Ereignisse oder klimatischer Unwägsamkeiten kann ggf. eine andere
Wanderung durchgeführt werden.
13. Tag
Mittwoch: Torres del Paine / El Calafate (F/-/-)
Am Vormittag kann die Zeit nach eigener Lust und Laune, evtl. auch mit einer kurzen Wanderung
in der Umgebung der Hostería verbracht werden. Gegen Mittag fahren wir dann ca. 4-5 Std.
nördlich durch die endlose Ebene der patagonischen Steppe zurück nach Argentinien zum kleinen
Städtchen El Calafate.
14. Tag
Donnerstag: Perito Moreno (F/M/-)
Heute steht eine weitere Top Attraktion auf dem Programm.
Wir unternehmen eine Exkursion zum gigantischen
Gletscher Perito Moreno, den wir nach einer ca. 2 1/2
stündigen Fahrt erreichen. Am Aussichtspunkt Balcones lässt
sich das einzigartige Naturschauspiel der von einem ca. 70 m hohen Gletscherbruch
herabstürzenden riesige Eistrümmer am besten beobachten. Unter tosenden Krachen stürzen ganze Eisberge in
den See Lago Argentino. Wir haben ausreichend Zeit dieses
einmalige, grandiose Naturerlebnis zu beobachten. Am Nachmittag geht es dann in unserem Kleinbus durch die patagonische Steppe – über der sich in
dieser Gegen übrigens auch immer wieder Kondore einfinden – wieder zurück nach El
Calafate.
15. Tag
Freitag: Flug nach Buenos Aires (F/-/-)
Der Vormittag steht zur freien Verfügung. Wir können beispielsweise eine kleine Wanderung zu
einer nahegelegenen Lagune unternehmen, die besonders schöne Möglichkeiten zur
Vogelbeobachtung bietet. Am Nachmittag fliegen wir dann vom südlichen El Calafate wieder
zurück in den Norden nach Buenos Aires, wo wir am Abend ankommen werden.
Der restliche Abend steht uns zur freien Verfügung.
Wichtig: Für die Fahrt zur Estancia und das Mittagessen am folgenden Tag sollte auf jeden Fall noch heute
Geld getauscht werden, falls keine argentinischen Pesos mehr vorhanden sind.
(Hinweis: Je nach Flugvakanz der häufig überbuchten Flüge von Calafate nach Buenos Aires kann der
Inlandsflug auch vormittags von Calafate aus erfolgen, so dass Sie bereits um die Mittagszeit in Buenos Aires
sind. In Einzelfällen kann es zu einer Aufteilung der Reisegruppe auf verschiedene Flüge kommen).
16. Tag
Samstag: Gaucho-Romantik auf einer Estancia (F/-/A)
Im Kleinbus geht es heute in ca. 7 Stunden durch die völlig verschiedenartige und äußerst
reizvolle Landschaft Mesopotamiens der Provinz Entre Rios. Hier liegen viele der Estancias
genannten riesigen Landwirtschafts- und Rinder-Farmen, welche für Argentinien so typisch sind
und die Metropole Buenos Aires mit Lebensmitteln versorgen. Auf einer dieser Estancias werden
wir dem Mythos der Gauchos nachspüren.
17. Tag
Sonntag: Gaucho-Romantik auf einer Estancia (F/M/A)
Während des heutigen Tages haben wir die Gelegenheit das Leben auf einer Estancia
kennenzulernen. Je nach Jahreszeit sind verschiedene Aktivitäten möglich. Sie können den
Aufenthalt auf der Estancia aber auch zu kleinen Wanderungen oder einfach zum Relaxen nutzen.
Mittags gibt es ein deftiges Asado (Grill-Essen). Am Abend stehen z.B. traditionelle Empanadas auf
dem Speiseplan.
18. Tag
Montag: Iberá Sümpfe (F/M/A)
Weiter geht die Fahrt in Richtung Norden zur tropischen Provinz Misiones. Am Nachmittag
erreichen wir nach einer ca. 6-7 stündigen Fahrtze it das riesige Naturreservat der Iberá Sümpfe.
Bei der einzigen Einsiedlung Carlos Pellegrini beziehen wir Quartier in einem gemütlichen Hotel.
Nach dem Mittagessen erhalten Sie während eines Reitausflugs einen ersten Eindruck von der
immensen Vielfalt der Tierwelt. Für viele ist sie noch reichhaltiger als im brasilianischen Patanal.
Ornithologisch interessierte Naturfreunde können sich an den weit mehr als 300 Vogelarten
erfreuen. Omnipräsent sind auch die Carpinchas genannten Wasserschweine oder die den
Kaimanen ähnlichen Yacares. Zum Beobachten einer Anakonda gehört hingegen etwas mehr
Glück. Zum Abendessen gibt es ein Asado in der rustikalen Grillstube.
19. Tag
Dienstag: Iberá Sümpfe (F/M/A)
Die frühen Morgenstunden bieten die besten Gelegenheiten zu weiteren Tierbeobachtungen. Wir
unternehmen eine Bootsexkursion auf der riesigen Lagune. Hier wird die gestrige Tiervielfalt noch
übertroffen. An einer Uferstelle gibt es i.d.R. sogar Gelegenheiten zur Beobachtung von Affen. Der
Nachmittag steht für eigene Unternehmungen oder einfach nur zum Ausruhen zur freien
Verfügung.
20. Tag
Mittwoch: Eldorado (F/-/A)
Wir verlassen das Sumpfgebiet in nördlicher Richtung. In der Nähe der Provinzhauptstadt Posadas
besichtigen wir die berühmten Ruinen der Jesuitenmissionen von San Ignacio, die als eine der
historisch bedeutsamsten Sehenswürdigkeiten Argentiniens gelten. Entlang des imposanten
Grenzflusses Paraná fahren wir quer durch die landschaftlich reizvolle Provinz
Misiones in die
kleine Ortschaft Eldorado. Vor ca. 80 Jahren lockte ein deutscher Geschäftsmann hunderte von
Hoffnung suchende deutsche Auswanderer in dieses damals noch unbewohnte Gebiet.
Wir werden hier im Haus der Nachfahren einer Auswandererfamilie übernachten und damit die
Möglichkeit haben, ein wenig das übliche Leben einer argentinischen Familie in dieser Region
kennen zu lernen. Bei einer Rundfahrt durch Eldorado, dem Besuch des Einwanderer-Museums
und dem gemeinsamen Abendessen erfahren Sie zudem eine Menge spannender Geschichten
über die Entstehung dieser Emigranten-Kolonie.
21. Tag
Donnerstag: Iguazú (F/-/-)
Nach dem Frühstück geht es zum krönenden Abschluss-Highlight dieser Reise. Auf dem Weg besichtigen wir, falls
zum Reisezeitpunkt möglich, die Edelstein-Minen Wanda. Anschließend überqueren wir die brasilianische Grenze um
bei Foz do Iguacú den gewaltigen Staudamm Itaipu zu besichtigen. Danach werden Sie dann auf der brasilianischen
Seite die ersten Eindrücke von den gewaltigen Wasserfällen von Iguazu erleben. Wir übernachten im brasilianischen Ort
Foz do Iguaçu.
22. Tag
Freitag: Iguazú (F/-/-)
Wir verbringen heute den gesamten Tag im argentinischen Teil des Nationalparks Iguazú.
Fantastische Wanderwege durch den Urwald eröffnen immer wieder andere Perspektiven und
Stimmungen vor der Kulisse der gigantischen Wasserfälle. Ein besonders begeisterndes Spektakel
ist das sogenannte „Aventura Nautica“, bei der Sie im Motorboot hautnah an die vor Ihnen
herabstürzenden Wassermassen herangefahren werden (Schuhe werden nass! Trekking-Sandalen
sind empfehlenswert). Am Abend geht es zurück zum Hotel im brasilianischen Foz do
Iguaçu.
23. Tag
Samstag: Rückreise (F/-/-)
In der Regel startet der Rückflug ab Foz do Iguaçu gegen 14 Uhr. Sie erreichen Sao Paulo
gg.15:30. Am Abend startet von dort Ihr Langstreckenflug. Bei manchen Terminen kann auch ein
früherer Flug ab Iguazu notwendig sein. Im Falle einer langen Aufenthaltszeit in Sao Paulo haben
Sie nach dem Einchecken des Gepäcks in Sao Paulo meist noch ein paar Stunden Zeit bei
Interesse in die Stadt zu fahren (hier steht Ihnen allerdings keine Reisebegleitung zur Verfügung).
24. Tag
Sonntag: Ankunft in Europa
Ankunft in Madrid. Weiterflug zu Ihrem Ausgangsflughafen.
Veranstalter:
Kooperationspartner
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