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NAMIBIA

Reisen nach Namibia

Der Norden

Kaokoveld


 

 
Kaokoveld

3 Wochen lang das ursprünglichste Namibia entdecken

  • Der Etoscha-Nationalpark mit seinem enormen Wildreichtum
  • Die Khowarib-Schlucht im Damaraland und der Ongongo-Wasserfall
  • Durch das Kaokoland bis zur Nordgrenze Namibias
  • Die wunderschönen Epupa-Wasserfälle des Kunene-River
  • Wilde, einsame Landschaften am Van Zyl’s Pass und im Marienfluss-Tal
  • Hartmann-Berge und Hartmann-Tal
  • Die Namib östlich des Skeleton-Coast-Parks
  • Das dünenverwehte Hoarusib-Tal
  • Karges Damaraland
  • Die Gravuren von Twyfelfontein und die Felsbilder im Brandbergmassiv
  • Brandbergmassiv
  • Seebad Swakopmund und eine Fahrt durch den Namib-Naukluft-Park

Eine Tour mit zeitweiligem „Expeditionscharakter“, die sich speziell dem Damaraland, dem Kaokoveld und der Kultur der Ovahimba-Nomaden widmet. Im Damaraland gibt es die größte Population freilebender, also außerhalb der Parkzonen lebender Nashörner.
Vielleicht haben wir das enorme Glück, Wüstenelefanten zu begegnen. Auch wenn dies nicht eintrifft, bleibt die Spannung groß und wir sehen sicherlich Giraffen, Oryx-Antilopen, Strauße, Affen, Springböcke etc.; im Etoscha-Nationalpark werden wir auf jeden Fall fast alle Tiere der afrikanischen Wildnis beobachten können.
Wir führen Sie in die entlegensten und ursprünglichsten Ecken des nordwestlichen Namibia. Mehrmals werden wir am Kunene-River, dem Grenzfluss zu Angola, campieren. Häufige Begegnungen mit Ovahimba-Nomaden lassen uns ein wenig erahnen, wie sehr diese Menschen zwischen ihrer fast archaichen Lebensform und den Verlockungen der Neuzeit hin- und hergerissen werden. Die wilden und zugleich atemberaubend schönen Landschaften am Van Zyl’s Pass, im Marienfluss-Tal und im Hartmann-Tal zeigen Ihnen ein ganz anderes Namibia als jenes, das Sie bisher vielleicht kennengelernt haben. Natürlich werden wir auch einige Punkte in Namibia anlaufen, die häufiger besucht sind, aber trotzdem nicht übergangen werden sollten. Palmwag, Twyfelfontein, Brandberg, die Umgebung von Swakopmund und das Seebad selbst sind interessante und lohnende Punkte auf unserem Weg zurück nach Windhoek.

Termine & Preise:
11.04.2010-02.05.2010  EUR 2450
27.06.2010-18.07.2010  EUR 2450
18.07.2010-08.08.2010  EUR 2450
15.08.2010-05.09.2010  EUR 2450
10.09.2010-01:10.2010  EUR 2450
10.10.2010-31.10.2010  EUR 2450
22.11.2010-13.12.2010  EUR 2450 
EZelt-Zuschlag:  EUR 50
zzgl. Flug nach Windhoek (ab ca. EUR 820)

Flugkosten:
Direktflüge mit Air Namibia Frankfurt - Windhoek - Frankfurt sind derzeit erhältlich
ab ca. EUR 820, je nach verfügbarer Tarifklasse und Saisonzeit
inkl. Steuern, Sicherheitsgebühren und Rücktrittskostenversicherung
Buchung über uns. Rail & Fly mit Air Namibia kostenlos.

Teilnehmer:
Die Mindestteilnehmerzahl für alle Touren im Südlichen Afrika liegt bei nur 5 Personen. Wir garantieren exklusive, kleine Gruppen, die von lizensierten Guides betreut werden. Es handelt sich nicht um Einbuchungen in Großgruppen bei sog. "regelmäßigen Safariabfahrten". Sollten sich nur 4 Teilnehmer/-innen angemeldet haben, ist die Tour dennoch  mit einem Aufpreis von EUR 350 p.P. durchführbar.

Leistungen:
Transfers in Windhoek, 1-2 Hotel-/Pensionsübernachtungen (ÜF) in Windhoek und 1-2 ÜF in Swakopmund im DZ, Fahrt im Geländewagen, Campingausrüstung, 2-Personen-Zelte mit Schlafmatten oder Feldbetten, Nationalpark- u. Campinggebühren, volle Verpflegung aus der Bordküche bei Campübernachtungen, deutschsprachige, lizensierte Reisebegleitung bzw. Fahrer, Reiserücktrittskostenversicherung

nicht enthalten:
Flug, gelegentliche Restaurantessen bei Beginn und Ende der Tour, bzw. wenn Ortschaften u. Rastlager am Weg liegen. Persönlich bestellte Getränke, bzw. Kasse für Softdrinks und alkoholische Getränke. Individuelle Besichtigungen, Trinkgelder, Unvorhergesehenes

Anforderungen:
Klimaverträglichkeit, körperliche Beweglichkeit, absolut flexible und tolerante Einstellung und Bereitschaft zum Mithelfen beim Gepäckverladen und bei gelegentlichen kleinen Küchenarbeiten, Teamgeist
  

Tourverlauf:

1.-2. Tag: Fluganreise/Nachtflug und Übernachtung in Windhoek
Flug Frankfurt - Windhoek ohne Zwischenstopps in 9½ Stunden. Sie werden vom Flughafen abgeholt und eine kurze Stadtrundfahrt gibt Ihnen einen Eindruck von der Stadt, deren moderne Glas- und Betonfassaden die wenigen Kolonialbauten aus der Zeit der Jahrhundertwende fast erdrücken. Windhoek liegt in einem von hohen Gebirgen umgebenen Talkessel auf etwa 1.700 m Höhe. Die Stadt hat ca. 250.000 Einwohner (deren Zahl ständig zunimmt) und bietet tagsüber ein buntes Bild: Hererofrauen in ihrer traditionellen viktorianischen Tracht neben Geschäftsleuten im Nadelstreifen-Anzug, modern gekleidete, junge Leute mit afrikanischen Frisuren neben kurzbehosten Farmersleuten aus dem Busch.
Ein Stadtbummel durch die modernen Einkaufspassagen, die Geschäfte mit vielfältigem Angebot oder auch ein Café- oder Restaurantbesuch machen Spaß, und Sie lernen das vielfältige Kultur- und Völkergemisch Namibias kennen. Gemeinsames Abendessen mit Ihren Reisebegleitern und Übernachtung in einer netten Pension am Rande der City.

3. Tag: Fahrt in den Etoscha Nationalpark
Zügige Fahrt am nächsten Tag nach Norden zum Etoscha-Nationalpark und Übernachtung im Rastlager Okaukuejo. Auch wer den Park schon kennt, wird sich während der Pirschfahrten und am beleuchteten Wasserloch des Camps an der vielfältigen Tierwelt erfreuen.

4.- ca. 19. Tag: Expeditionsfahrt in den Norden Namibias
Wir verlassen die “Zivilisation” des Parks und steuern über Pisten im Damaraland das hübsche Camp in der Khowarib-Schlucht an. Die lokale Bevölkerung hat, angeregt durch das benachbarte Base-Camp des “Save the Rhino-Fund”, einige Plätze direkt am munter fließenden Khowarib eingerichtet. Außer Trockentoiletten, Feuerstellen und gefegten Sandplätzen ist nichts vorhanden, aber gerade das macht den Reiz dieses herrlichen Fleckchens aus. Es lohnt sich unbedingt, in der Schlucht eine kleine Wanderung zu unternehmen. Wir erreichen Khowarib durch das Westtor von Etosha und Hobatere sowie durch das wildreiche Ombonde Trockental. Da wir mit einem lizensierten, registrierten Partner arbeiten, wird uns die Ausfahrt aus dem Westtor in der Regel genehmigt. Speziell auf dieser Etappe können die Übernachtungsplätze variieren, bitte betrachten Sie die Beschreibung als „Zeitrahmen“ und nicht als starre Einteilung.
Von Khowarib ist es nur ein Katzensprung zum Ongongo-Wasserfall in der Nähe von Warmquelle. Zwar ist dies nur ein kleiner Wasserfall, aber in der überaus trockenen, ariden Landschaft des Kaokovelds stellt er schon eine Überraschung dar. Hier existiert ebenfalls ein kleines lokales Camp mit Duschen, Toiletten und Übernachtungsplätzen. Im Wasserbecken am Fuß des Falls kann man herrlich baden.
Nun folgt eine schöne Pistenfahrt durch abwechslungsreiche Busch-Landschaften mit ausgedehnten Mopanewäldern nach Norden. Opuwo, der Hauptort des Kaokolands, wird für uns reiner Versorgungspunkt sein, denn die Umgebung und der Ort selber laden nicht zum längeren Verweilen ein. Hier prallen die Neuzeit und die politischen Veränderungen in Namibia besonders krass mit den ursprünglichen Lebensstrukturen der Ovahimba-Nomaden zusammen. Deutlich wird dies durch die vielen Bettler und angetrunkenen Straßenpassanten. Die Verarmung vieler Ovahimba durch Dürre und Wassermangel, einhergehend mit Entfremdung vom herkömmlichen Nomadenleben und dem verführerischen Alkoholkonsum, werden einem in Opuwo drastisch vor Augen geführt.
Nur wenige Kilometer außerhalb begegnen wir schon wieder Rinder hütenden Nomaden in ihrer traditionellen Lederkleidung; die Frauen sind sehr attraktiv durch die ockerrote Färbung ihrer Haut und ihren schönen Schmuck, der neben den Rinderherden den einzigen Reichtum darstellt. Zwar kennen die Ovahimba durch den Kontakt mit der “weißen Welt” inzwischen Geländewagen, Ausrüstungsgegenstände, Geld und so allerlei aus unserem “Kulturkreis”, jedoch wird hauptsächlich nach Tabak, Medikamenten, Esswaren und am wenigsten nach “Randa” (dem Begriff für Geld, also südafrikanischen Rand), gefragt. Wir versuchen, diese Begegnungen so fair und menschlich wie möglich zu gestalten. Die Nomaden sollen nicht nur “Fotomotiv” sein; daher sind freundliches Grüßen, der Versuch einer minimalen Konversation und ein kleines Geschenk das mindeste, um einen kurzen Kontakt aufzubauen. Die Kluft zwischen unseren “Welten” lässt sich in der verfügbaren Zeit allerdings leider nicht abbauen.
Wenn wir den Kunene-River und die Epupa-Wasserfälle erreichen, liegen bereits zahlreiche Ovahimba-Kontakte hinter uns. Auch hier am Fluss hat die lokale Bevölkerung ein kleines Camp errichtet und wir haben täglich Besuch von Nomaden, die kleine Souvenirs zum Verkauf anbieten. Der Platz ist herrlich gelegen, mit einem wundervollen Blick auf Fluss und Fälle, vor allem bei Sonnenuntergang. Zahlreiche kleinere und größere Fälle stürzen über die gewaltigen Felsklippen hinab. Riesige Baobabbäume sowie Makalani-Palmen und andere Pflanzen bilden am Flussufer einen dichten grünen Vegetationsgürtel, der sich von der knochentrockenen Umgebung wohltuend abhebt. In kleinen flachen Buchten kann man sogar ein Bad wagen, ohne Krokodile fürchten zu müssen.
Jeder Besucher sollte dieses paradiesische Fleckchen genießen, denn die namibische Regierung plant - trotz teilweise heftigem Widerstand - hier ein Wasserkraftwerk zu errichten. Die Staumauer würde das gesamte Tal absperren und einen riesigen See entstehen lassen. Teerstraßen müssten gebaut werden und der Lebensraum der Ovahimba wäre mit allen Vor- und Nachteilen der “Zivilisation” ausgeliefert. Auch die Auswirkungen auf die Tierwelt im Mündungsgebiet des Kunene sind kaum absehbar.
Über holprige Pisten setzen wir unseren Weg fort, nur ab und zu öffnet sich der Mopane-Busch und gibt den Blick auf einen Ovahimba-Kraal oder eine Viehtränke frei. Wir durchfahren eine der ältesten geologischen Schichten Namibias, bestehend aus metamorphem Gestein, welches besonders mineralhaltig ist. Überall glitzern Steine und Sand im Sonnenlicht wie funkelnde Diamanten. Diese sogenannte Damara-Formation wurde durch Meeresablagerungen gebildet und durch Faltung und Erosion freigelegt.
Überall finden sich nette Übernachtungsplätze im Busch, manchmal kommen abends oder morgens Viehhirten zu Besuch. Im Einzugsbereich des Van Zyl’s Passes wird es menschenleerer, die Landschaft rauer und schroffer. Für Wanderlustige ist die Passüberquerung eine gute Gelegenheit, zu Fuß zu gehen, da die Fahrzeuge oft nur im Schritttempo voranholpern. Von der Passhöhe hat man einen grandiosen Blick hinab ins Tal des Marienflusses, in welches sich die steile Piste abrupt hinabwindet.
Das Marienfluss-Tal nimmt uns auf und erfreut das Auge mit neuen Farbkontrasten: rote Erde, grün-gelbes Gras, dunkelgrüne große Akazien und rötlichbraune Berge. Hier hat die Landschaft eher Steppencharakter, und wir sehen häufig Springböcke, Strauße und Oryxantilopen. Die kleine Piste führt strack nach Norden zum Kunene und darf aus Naturschutzgründen nicht verlassen werden. Dadurch soll Herumkurverei und vor allem Brandgefahr vermieden werden: das trockene Gras könnte sich an den heißen Auspuffrohren entzünden und einen riesigen Steppenbrand hervorrufen.
Über einen großen rotsandigen Dünenkordon nähern wir uns den gewaltigen Bergen, die den Kunene einrahmen. Als der Marienfluss noch ein wasserführender Fluss war, mündete er hier in den Kunene; jetzt türmen sich fotogene Dünen auf. Die Piste macht eine Kurve und wir sehen endlich wieder den träge und dunkelgrün dahinströmenden Fluss. Am Ufer liegt ein weitläufiges einfaches Camp mit Toiletten, Feuerstellen und riesigen Schattenakazien.
Ein Platz wie geschaffen für eine Erholungspause; wir können uns ausruhen, entspannen, uns und unsere Wäsche waschen und ausgedehnte Spaziergänge unternehmen. Baden im Kunene ist wegen der Krokodile nicht angeraten! Nicht weit entfernt liegt ein luxuriöses Lodgecamp für Besucher, die mit dem Flugzeug eingeschwebt kommen.
Die Weiterfahrt führt uns noch einmal durch das wunderschöne Marienfluss-Tal bis zur berühmten Kreuzung “Red Drum”. Ein rotes Fass kennzeichnet den Platz; jeder der vorbeikommt verewigt sich hier. Ein Spaßvogel hatte hier vor einiger Zeit ein altes Faxgerät am Fass befestigt, und man konnte versuchen, eine “message to nowhere” abzusetzen, denn im Umkreis von 600 km gibt es hier keinen Strom.
Eine eher steinige und wüstenhafte Landschaft erwartet uns zunächst im Hartmanns-Tal; man spürt die Nähe der ariden Skelett-Küste. Auch dieses Tal wird begrenzt von Gebirgszügen und ist im Norden, zum Kunene hin, durch Dünen abgeriegelt. Die fragile Vegetation sollte nicht durch Herumkurven mit dem Fahrzeug beschädigt werden. Gegen Exkursionen zu Fuß in der Dünenbarriere ist jedoch nichts einzuwenden.
Wir verlassen das Hartmanns-Tal wieder in Richtung Süden und folgen hart der Grenze des Skeleton-Coast-Parks. Oft ist rechterhand die dunkle Nebelbank der Atlantikküste zu sehen, denn wir sind zeitweise nur ca. 30-40 km vom eiskalten Meer entfernt. Während wir bei fast 40 Grad durch schwarze Geröllwüste fahren, weht ab und zu ein kühler Hauch vom Meer zu uns herauf. Alle nach rechts abzweigenden Pisten führen zur Skelettküste, dürfen aber nicht benutzt werden, da dies Konzessionsgebiete sind. Unser örtlicher Partner findet jedoch sicherlich einen wildromantischen Lagerplatz, ganz legal, vor der Parkgrenze.
Die Geröllpiste führt durch weitläufige, braune Wüstenlandschaften, nur unterbrochen von Trockenflusstälern, die zum Atlantik abfließen. Es lohnt sich, die Augen offen zu halten, denn vielleicht haben wir Glück und es taucht unvermittelt eine kleine Gruppe von Wüstenelefanten auf. Wahrscheinlicher ist es jedoch, dass wir diese äußerst selten gewordenen grauen Riesen im Tal des Hoarusib bei Purros zu sehen bekommen. Der Zeltplatz liegt weit außerhalb des Ortes etwas versteckt zwischen großen Bäumen und bietet schöne Übernachtungsplätze mit eigenen Toiletten und warmen Duschen.
Das Hoarusib-Tal ist eine richtige Idylle: große gelbe Dünen rahmen das üppig grüne Flusstal ein. Die dichte Vegetation bietet zahlreichen Wildtieren Schutz; es findet sich massenhaft Elefanten- und Nashorndung. Die Angestellten des Campingplatzes wissen meist, wo sich die Tiere ungefähr aufhalten und wie weit man flussaufwärts in das Tal hineinfahren muss.
Es fällt schwer, sich von diesem herrlichen Fleck Erde zu trennen. Durch das Flusstal des Gomadommi-Riviers folgen wir der Piste in die Etendeka-Berge, durchqueren die Giribes-Ebene und winden uns an Felsformationen vorbei ins Gebirge. Ein kurzer, aber steiler Pass und wir erreichen das Tal des Hoanib und die ehemalige Festung Sesfontein.
Wenn die Tour bisher gut verlaufen ist und noch Freiraum im bereits erwähnten Zeitrahmen besteht, findet unser örtlicher Partner einige hochinteressante, schöne Pistenvariationen vor der Ankunft in Sesfontein, im Gebiet zwischen den Trockenflüssen Hoarusib und Hoanib. Entscheidend ist natürlich auch der Treibstoffvorrat, denn Sesfontein ist seit Opuwo die einzige Tankstelle.
Die nun breite, staubige Hauptpad bringt uns in raschem Tempo nach Süden zum Palmwag-Camp, am Uniab-Rivier gelegen. Auch in diesem Flusstal gibt es kleine Herden von Wüstenelefanten, die sich an der dem Camp benachbarten Wasserstelle zum Trinken einfinden und dabei gut zu beobachten sind. Kaum jemand erwartet, hier eine solche Oase vorzufinden: rauschende Makalani-Palmen, grünes Gras, ein kleiner Pool und evtl. ein Drink an der Bar des Uniab Inn lassen den Aufenthalt angenehm werden.
Während wir uns nach Süden begeben erreichen wir wieder vielbesuchte Regionen. Auf dem Gelände der ehemaligen Farm von Twyfelfontein befindet sich die schönste und größte zusammenhängende Felsbildfundstelle Namibias. Eine ca. 2-stündige Rundwanderung führt uns, begleitet von einem örtlichen Guide, zu Gravuren von bestechender Qualität. Die zahlreichen Tierdarstellungen zeigen Nashörner, Elefanten, Antilopen, Rinder, Giraffen u.v.m.
Nun führt die Piste, vorbei an endlosen Zäunen, wieder durch Farmland in die ehemalige Zinnmine von Uis, für uns nur Versorgungspunkt, bevor wir zum Brandberg-Massiv aufbrechen. Eine kurze Wanderung durch die Tsisab-Schlucht und wir sind beim vieldiskutierten Felsbild der “Weißen Dame”.

20. Tag: Fahrt nach Swakopmund
Wenn wir uns nun der Atlantikküste bei Swakopmund nähern, evtl. entlang dem Messumkrater, verlassen wir das heiße, trockene Klima des Binnenlands und tauchen unvermittelt in kalte, graue, feuchte Nebenschleier ein. Gegen Mittag, wenn die Sonne genügend Kraft hat, drückt sie die Wolken aufs Meer hinaus und wir können im Café am Hafen im Freien sitzen und Kaffee und Kuchen genießen.
In dem hübschen, von Kolonialarchitektur geprägten Seebad werden wir in einer Pension übernachten, so dass wir genügend Zeit haben, die Stadt anzuschauen, Schaufensterbummel und Souvenireinkäufe zu machen oder Museum und Aquarium einen Besuch abzustatten. Abends treffen wir uns in einem gemütlichen Lokal, um hervorragende Meeresspezialitäten und Grillgerichte zu schlemmen.

21.-22. Tag: Rückfahrt nach Windhoek und Abflug nach Frankfurt
Wir verlassen die Küste, tauchen wieder in die trocken-ariden Zonen des Namib-Naukluft-Parks ein und fahren durch eine der ältesten Wüsten unserer Erde. Über einen Pass der Grossen Randstufe erreichen wir das Khomas-Hochland und somit bald Windhoek. Rückflug nach Frankfurt. © Sylvia & Rainer Jarosch 

Änderungen und umgekehrter Tourenverlauf vorbehalten!

Veranstalter:
Kooperationspartner