
MALI
Reisen nach Mali
|
Mali: Dogonland &
Timbuktu
16 Tage – Kultur, Wandern, bunte Märkte und Pinassenfahrt
• die Höhepunkte Malis in einer Reise:
Bamako, Djenné, Mopti, Dogonland, Hombori-Berge, Niger, Timbuktu
• leichte Wanderungen bei den Dogon und erholsame Bootsfahrt auf dem Niger
• ausgewogener Wechsel von Zelt- und Hotelübernachtungen
• Einblick in das Leben der Bambara, Dogon, Peulh und Tuareg
Timbuktu, Dogon, Djenné und Mopti sind bis in unsere Tage klangvolle Namen
voller Leben, Tradition und Geschichte. Bis heute erreichen Salzkarawanen aus der
Sahara Timbuktu am nördlichen Nigerknie, bis heute wohnen die animistischen Dogon als Bauern zurückgezogen in der zerklüfteten Felslandschaft von Bandiagara
ohne Strom und Teerstraßen, bis heute sind Djenné und Mopti zentrale Märkte und
Nachrichtenzentren im weiten Nigerbinnendelta! Eine Reise nach Mali ist deshalb
eine Expedition ins traditionelle Afrika. Lassen Sie westliche Standards von Zeit,
Ästhetik und Entfernungen hinter sich, denn hier befinden Sie sich in einer ganz
anderen Welt.
Zu Fuß, mit Geländefahrzeugen und in einer einheimischen Pinasse entdecken
Sie das Land. Große Entfernungen legen Sie auf gut ausgebauten Teerstraßen in
klimatisierten Kleinbussen zurück und auf einer Piste im Geländefahrzeug, wie zum Beispiel auf dem Weg nach
Timbuktu. Durch die abwechselnden Transportmittel gestaltet sich einerseits der Programmablauf ganz besonders vielfältig, anderseits
passen Sie sich so den Gegebenheiten des Landes an, welches auch zum Gleichgewicht von Komfort und Expeditionscharakter der Reise beiträgt. So sorgen beispielsweise die wechselnden Übernachtungen in Hotel und Zelt dafür, dass Sie
einen Abend die Esel zetern hören und am nächsten Tag nicht auf Ihre Dusche
verzichten müssen.

Termine & Preise:
16.01.2010-31.01.2010 Preis liegt noch nicht vor
06.02.2010-21.02.2010 Preis liegt noch nicht vor
27.02.2010-14.03.2010 Preis liegt noch nicht vor
Termine mit Rückkunftsdatum in Europa!
Programmende in Bamako bereits am Tag zuvor (15. Tag), an dem die Air France gg. 23 Uhr startet.
EZ-Zuschlag: EUR 250
Aufpreis bei 4-5 Teilnehmern: EUR 350

Leistungen:
ab/an Bamako
- Flughafentransfers in Mali bei Flug mit Air France
- 5 Ü im Mittelklassehotel, 1 Ü im einfachen Hotel, 8 Ü im Zelt, 1-2 Tageszimmer (DU/WC) am Abreisetag
- 6x VP (Expeditionsküche), 2x HP, 6x F
- Stellung von 2-Pers.-Igluzelten
- Fahrten im Geländewagen und Kleinbus lt. Programm
- Begleitfahrzeug während der Wanderungen
- Pinassenfahrt lt. Programm mit Begleitmannschaft
- Eintritt in das Nationalmuseum in Bamako
- örtliche deutsch sprechende Reiseleitung und lokale Führer
Nicht enthalten:
Flug nach Bamako (mit Air France zw. EUR 690 und EUR 1050 zzgl. ca. EUR
250 tax, tägl. Flug ab D/CH/A über Paris CDG); bei Flug nicht mit AF: Flughafentransfers
(EUR 25 pro Strecke, bei 1-4 Pers.); Visum (ca. EUR 35); fakultativ: 3-std. Kameltrekking
(EUR 22); nicht genannte Mahlzeiten (ca. EUR 100), Getränke (ca. EUR
60); Trinkgelder; Fotoerlaubnisse. Bei Verlängerung in Bamako: Ü im DZ (mit Frühstück) ab
EUR 75 plus Flughafentransfer.
Anforderungen:
Komfortverzicht, Ausdauer bei Pistenfahrten (ausreichend Stopps zwischendurch) und leichten Wanderungen mit Tagesrucksack (tägl. 4-6 h), Trittsicherheit und griffiges Schuhwerk bei „Fatima-Wanderung“ (8. Tag).
Teilnehmer:
mind. 6, max. 15 Personen

Tourverlauf:
1. Tag
Flug nach Bamako
Flug mit der Air France (oder anderen Airline) ab Deutschland, Österreich oder der
Schweiz. Ankunft in Bamako gegen 21 Uhr. Transfer ins Hotel (Fahrt ca. 30
Minuten). Anschließend werden organisatorische Details wie Devisentausch,
Ortszeit, Getränkekasse, etc. besprochen sowie der Ablauf für die ersten Tage
geklärt. Ü im Hotel. (-/-/-)
2. Tag
Fahrt nach Djenné (430 km, ca. 10 h)
Zeitige Abfahrt - es steht ein langer Fahrttag mit einigen Unterwegsstopps bevor.
Auf guter Teerstraße geht es vorbei an Hirse- und Baumwollfeldern ins Ladensinnere. Mittagsstopp in Ségou. Ab Bla geht es dann geradeaus nach Norden.
Die Feuchtsavanne löst sich allmählich auf, Akazien und Buschwerk bestimmen das
Landschaftsbild. Kurz vor San Besuch eines typischen Bambaradorfes. Am Spätnachmittag Überquerung mit einer Fähre des wasserreichsten Nigerzuflusses -
den Bani. Ü in Zelten in Djenné. (F/-/-)
3. Tag
Montagmarkt in Djenné - Fahrt nach Sévaré (120 km)
Eine der schönsten alten Städte im Nigerbinnendelta ist das tausendjährige Djenné.
Während des Wasserhöchststandes des Baniflusses ist Djenne eine Flussinsel und
genießt eine ausgezeichnete Schutzlage. Im Herzen der Stadt liegt die weltgrößte
Lehmmoschee aus dem Jahre 1907/08. Heute ist Markttag. Das furiose, überregionale Ereignis bildet an diesem Tag den Treffpunkt der verschiedensten
Volks- und Lebensformgruppen, die im Umkreis des Nigerbinnendeltas leben. Hinzu
kommen die städtischen Kaufleute, die Rinderhirten aus dem Massina, die Mauren
aus dem Norden. Alle bringen besondere Produkte auf den Markt. Jeder kann sich
selbst in das bunte Treiben stürzen und dem einzigartigen Erlebnis beiwohnen. Treff
mit der Gruppe am Nachmittag im Restaurant. Anschließend Fahrt nach Sévaré (kurz
vor Mopti gelegen). Ü im einfachen Hotel. (F/-/-)
4. Tag
Mopti - Fahrt Richtung Dogonland (80 km)
Mopti - ein Gewimmel von Menschen und Völkern, das der Stadt ein buntes Bild
und eine einzigartige Atmosphäre verleiht. Täglich landet hier eine Vielzahl von
motorisierten Pinassen und gestakten Pirogen mit Handelsprodukte. Entlang dem
Straßendamm zur Altstadt erstreckt sich der Gemüsemarkt. Von einem Flachdach aus
schauen Sie auf die Moschee und das Gewirr der engen Gassen mit 2-geschossigen
Lehmhäusern. Besonders beeindruckend ist die Werft. Die Pinassen werden von
einem flachen Kiel ausgehend, entlang den Spannten aufgeplankt, wobei die grob geschnittenen Hartholz-Bretter in der Mitte geklammert werden. Am Nachmittag
Fahrt Richtung Dogonland. Am Rande eine Plateaus mit bizarren Felsformationen
schlagen Sie die Zelte auf. Bei Sonnenuntergang genießen Sie einen herrlichen
Ausblick in die Savannenebene mit einzeln stehenden Inselbergen und
Borassuspalmen. (F/-/A)
5.-7. Tag
Wandern im Dogonland - Fahrt zu den Homboribergen (200 km)
Sie erreichen das Bergland von Bandiagara. Erst in den dreißiger Jahren wurden die
Dogon der Außenwelt bekannt. Ihren vom Ahnenkult bestimmten Glauben haben sie
sich bis heute bewahrt. Die Einteilung der Felder, der Bau und die Himmelsrichtung
der Palaverhütten, die Aufteilung der Wohnhäuser, die Anordnung der Türen,
Decken, Terrassen, Nischen und Balken - alles ist Ausdruck der religösen-mythologischen Anschauung der Dogon.
Sie unternehmen Wanderungen, auf der Sie die Ahnenhäuser, Fetischaltäre, Toguna-Palaverhütten und
Dogonhaus-Fassaden aus nächster Nähe sehen und bestaunen
können. Noch heute sind die an der Felswand herunterhängenden Seile, mit der die
Toten in die Grabstätten hinaufgezogen werden, zu erkennen.
Bei einer Rast im Schatten einer Palaverhütte kann es passieren, dass Sie zur
Verkostung eines warmen Hirsebiers eingeladen werden. Bei den Entdeckungen im Dogonland werden Sie von einem lokalen Guide geführt -
einem Dogon, der Ihnen mit etwas Glück die Vorführung eines Maskentanzes
organisiert. Auch wenn dieser nicht authentisch ist, so bekommen Sie dennoch eine
gute Vorstellung von Kanagamasken, Stockwerk- und Hyänenmasken, die anlässlich
eines Begräbnisfestes die Transzendenz zu den Ahnen herstellen sollen.
Während dieser Tage wandern Sie auf schmalen, steinigen Pfaden von Dorf zu Dorf.
Die Wanderstrecke passt sich der physischen Kondition der Teilnehmer an. Die
Wanderzeiten liegen dabei zwischen 3 bis 5 Stunden. Früh morgens geht es los, um
der Hitze zu entgehen. Bei Sonnenhöchststand nehmen Sie an ausgewählten Plätzen,
wie z. B. im Schatten eines Tamarindenbaumes das Mittagessen ein. Das Gepäck
wird natürlich von begleitenden Fahrzeugen transportiert. Am 7. Tag verlassen Sie
das Dogonland und fahren von Koundou Richtung Homboriberge, wo Sie am Fuße
der "Hand der Fatima" eine Rast einlegen. Ü in Zelten. (3x F/M/A)

8. Tag
"Fatima-Wanderung" - Nachmittags Fahrt nach Douentza (160 km)
Um der Hitze des Tages zu entgehen, geht es schon frühen am Morgen zu einer
Wanderung in den Sattel der "Hand der Fatima". Die bizarre Felsformation ragt
mehrere hundert Meter in den Himmel. Für Wanderer mit sicherem Tritt und
griffigem Schuhwerk ist die Tour gut machbar (ca. 2 h bis zum Plateau). Vom Sattel
genießen Sie einen herrlichen Ausblick auf die eindrucksvolle Tafelberglandschaft
des Gourma. Gegen 10 Uhr kehren Sie zurück zum Zeltlager am Fuße der "Hand der
Fatima". Wer sich diesen sagenhaften Berg lieber von unten anschaut und nicht
wandern gehen möchte, kann den Vormittag im Camp verbringen oder die Gegend
individuell erkunden. Nach Rückkehr der Wanderung geht es sofort weiter nach
Douentza, wo schon ein kühles Getränk und ein Mittagessen Sie erwarten.
Am Nachmittag geht es entlang dem 1000 m hohen Gandiamia Massiv Richtung
Timbuktu. Einige Kilometer hinter der Stadt zelten Sie an einem malerisch gelegenen
Platz. (F/M/A)
9. Tag
Fahrt nach Timbuktu (230 km)
Auf einer staubigen Wellblechpiste geht es Richtung Norden. Vereinzelt lassen sich
unterwegs verschleierte Tuareg und Peulhirten, die an archaischen Ziehbrunnen
Kamele und Rinderherden tränken entdecken. Sie erreichen die Zone des Sahel,
einen rund 200 Km breiter Klimastreifen, der sich von Senegal quer durch Afrika bis
nach Äthiopien zieht. Auf der Fahrt nach Timbuktu sind die Folgen der Desertifikation sehr gut an dem zunehmend ausgezehrten Baumbestand und am
Vorrücken der Sanddünen zu erkennen. Umso freundlicher wirkt schließlich das
blaue Band des Nigerflusses, das wie eine Lebensader die ausgeglühte Savannenlandschaft durchfließt. Nach überqueren des Flusses mit einer Fähre
erreichen Sie gegen Mittag die Stadt Timbuktu. Sie checken in das Hotel ein.
Anschließend bleibt noch etwas Zeit für eine kurze Erfrischung im Hotel, bevor Sie
zum gemeinsamen Stadtrundgang zu den ehemaligen Herbergen von Heinrich Barth
und René Caillé, zur Markthalle und den drei Moscheen Sidi-Yahia, Sankore und
Djinger-Ber aufbrechen.
Timbuktu ist nicht vergleichbar mit anderen Ortschaften in Mali: sandige Pisten,
vermummte Männer in blauen Turbanen und das trocken-heiße Klima lassen leicht
erkennen, dass sich die Stadt unmittelbar am Südrand der Sahara befindet. Deshalb
erweckt Timbuktu erst in den Abendstunden zum richtigen Leben. Ü im Hotel. (F/-/-)
10. Tag
Timbuktu
In den Morgenstunden erkunden Sie den Norden der Stadt. Mit etwas Glück können
Sie hier die Ankunft von Salzkarawanen aus dem 700 km nördlich gelegenen
Taoudenni erwarten. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Alternativ kann
jeder sein eigenes Timbuktuprogramm verfolgen - allein durch die Gassen der Stadt
wandeln, in Ruhe Aufnahmen machen, auf "Souvenirjagd" gehen oder fakultativ eine
Kameltour mitmachen (Dauer: ca. 3 h). (F/-/-).

11.-13. Tag
Pinassenfahrt auf dem Niger nach Konna
Im Binnendelta des Niger gibt es keine angenehmere Art des Reisens als mit einer
Pinasse. Am frühen Morgen des 11. Tages bringt Sie ein Transfer zum Hafen in
Koriomé, von wo aus das Flussprogramm Richtung Mopti startet. Auf der "Luxuspinasse" mit WC, Küche und Aussichtsplattform erreichen Sie schließlich den
Debo - See, der als Auffangtrichter für unzählige Flussarme fungiert. Nach der
Durchquerung des Sees verzweigt sich das Hauptbett des Niger in zahlreiche schmale
kanalartige Flussläufe, die sich tief in die Kulturlandschaft einschneiden. Auf
täglichen Landausflügen begegnen Sie verschiedenen Volksstämmen, die sich durch
unterschiedliche Arbeitstechniken und Arbeitsprodukte unterscheiden. Im Süden z.
B. leben die Bozo, die den periodisch wandernden Fischschwärmen hinterher ziehen.
Sie lernen ihre Fischfang- und Konservierungsmethoden kennen. Hier kauft der Koch
meist den berühmten Kapitänsfisch, den er dann zum Mittagessen zubereitet. Am
späten Nachmittag werden die Zelte am Ufer des Niger aufgeschlagen.
Am späten Nachmittag des 13. Tages erreichen Sie Konna, wo die Fahrzeuge schon
warten, die Sie zum Hotel nach Sevare bringen (Fahrzeit ca. 1 h). Ü im Hotel. (2x
F/M/A, 1x F/M/-)

14. Tag
Fahrt nach Ségou (420 km)
Gegen 6 Uhr Abfahrt nach Ségou, wo Sie zum Mittagessen ankommen. Nach einer
kurzen "Siesta" im Hotel unternehmen Sie einen Rundgang durch die ehemalige
Residenzstadt der Bambara - Könige. Bis heute sind die feudalen Gebäude im
neusudanesischen Stil mit Pfeilern, Zinnen und arabischen Spitzbögen erhalten.
Besonders erwähnenswert sind das Rathaus, das Gerichtsgebäude und der Verwaltungsbau des "Office du Niger". Das alte, afrikanische Ségou hingegen wird
dominiert vom einstöckigen, sudanesischen Rechteckhaus, erbaut aus rotem
Flusslehm, mit Flachdach. Der Rundgang endet im Schatten von riesigen Kapokbäumen, die alleeartig die Uferböschung des Nigerflusses säumen. Ü im Hotel.
(F/-/-)
15. Tag
Fahrt nach Bamako (250 km, ca. 4 h)
Nach 4 Stunden Fahrt erreichen Sie gegen Mittag Bamako - die
Hauptstadt Malis. Nach dem vorzeitigen Check-In im Air France Büro
fahren Sie in das neu gestaltete Nationalmuseum. Hier finden die
Besucher einen Überblick über die reiche prähistorische Vergangenheit
Malis und eine meisterhaft dargestellte Textilabteilung mit einer Übersicht
über die Vielfalt der nomadischen Deckenwebkunst der Fulbe und Tuareg.
Das Museum birgt auch eine Sammlung von Bambara-Masken,
Holzschnittarbeiten und Gelbgüsse der Senufo und Holzschnittkunst der
Dogon.
Die letzten Einkäufe lassen sich am besten im nationalen
Kunsthandwerkszentrum, im „Centre d`Artisanat“ oder auf einem Markt
erledigen. Am Spätnachmittag Rückkehr nach dem Stadtbesuch in das
Hotel. Es stehen je nach Gruppengröße ein bis zwei Tageszimmer bis zum
Flughafentransfer zur Verfügung. Der Rückflug nach Europa mit der Air
France ist ca. 1 h vor Mitternacht. (F/-/-)
16. Tag
Rückflug
Ankunft in Europa am Vormittag (bei Flug mit AF).
Änderungen vorbehalten!
Veranstalter
Kooperationspartner
|